Karate-Training

Das Karate-Training findet in einem Dojo statt. Dojo bezeichnet sowohl den Übungsraum, in dem Karate geübt wird, als auch den Karate-Verein als Gemeinschaft der Karateka (=Karate-Praktizierende). Eine Übungseinheit im Karate dauert normalerweise ca. 1 - 1 ½ Stunden. Der Ablauf einer Übungseinheit ist wie folgt:

Zeremonielle Begrüßung:

Dabei knien Lehrer und Schüler gemeinsam nieder und leiten so das Training mit einer kurzen Meditationsphase ein. Mit dem Kommando "Mokuso!" fordert der Lehrer die Schüler auf, die Augen zu schließen und sich eine Zeitlang zu sammeln und zu entspannen, um sich so von den Problemen des Alltags zu lösen und sich auf die Übungsstunde zu konzentrieren. Auf ein erneutes Zeichen des Meisters fordert der höchstgraduierte Schüler mit dem Ruf "Sensei ni Rei!" (Gruß zum Lehrer) die Gruppe zum gemeinsamen ruf auf. Nach einer kurzen Verbeugung erhebt sich zunächst der Lehrer und gibt dann den Schülern das Zeichen, seinem Beispiel zu folgen.



Aufwärmtraining:

Oft unter der Leitung eines "älteren" Schülers beginnt jetzt ein etwa 15minütiges Aufwärmtraining, um die Muskulatur zu lockern und den Kreislauf auf die kommenden Anforderungen vorzubereiten.

 

 

 

Karate-Übungen:

Das eigentliche Karate-Training basiert auf den folgenden Disziplinen:



 

 

 

Das Training der Karate-Techniken nennt man "Kihon".

 

 

 

Das Partnertraining wird als "Kumite" bezeichnet.

 

 

Den dritten Übungsteil bildet die "Kata".

 

 

 

 

 

 

Beendigung des Karate-Trainings:

Den Ausklang einer Karate-Übungsstunde bildet oft eine Folge von Kräftigungs- oder Konditionsübungen, um die für Karate besonders wichtigen Muskelgruppen zusätzlich zu stärken.

 

Zum Ende des Trainings nehmen dann Lehrer und Schüler wieder Aufstellung und knien in der schon Eingangs beschriebenen Form zum Abgrüßen nieder.