Geschichte des Karate Dojo Melle

Vereinsgründer Paul Fedtke lernte den Kampfsport in der Schweiz kennen und trainierte dann in Südafrika bei Karate-Pionier Stan Schmidt, bevor er das Land nach zwölf Jahren wegen politischer Unruhen verließ.

 

Er ging nach Japan, trainierte sechs Monate unter namhaften Lehrern und legte schließlich 1972 die Schwarzgurtprüfung im Hauptquartier der Japan Karate Association in Tokyo ab.



 

 

Der Namens-Zusatz „Shojun-Do“ des Vereins (übersetzt: „Weg des Shojun“) erinnert an Fedtkes Weggefährten während seines Aufenthalts in Japan, Shojun Sugiyama. Zum Namensgeber des Vereins Sugiyama (9. Dan), der heute Cheftrainer von Italien ist, hält das Karate Dojo immer noch engen Kontakt.



Mit der Gründung des Karate Dojo Melle 1977 wurde Paul Fedtke in Melle zu einem wichtigen Wegbereiter der Kampfsportart. Er ist seit der ersten Stunde Cheftrainer und mit dem 7. DAN der Träger der höchsten Graduierung im Verein.

In den ersten Jahren fand das Training unter beschwerlichen Umständen in einer Feierhalle der Meller Jugendherberge statt. Schritt für Schritt wurde der Trainingsbetrieb ausgebaut und findet heute in den Meller Sporthallen sowie im Budokai Melle Zentrum statt.
 

 

 

Im Karate Dojo Melle Shojun-Do e.V. wird traditionelles Karate der Stilrichtung Shotokan gelehrt. Das Dojo folgt der Tradition des Gründers des heutigen Karate, Gichin Funakoshi, und der Japan Karate Association (JKA).